Interview mit Compagnie Nik

3 Min

Ein Stück über Flucht, Migration und Rassismus In der mexikanischen Wüste öffnet sich für 3 Minuten ein Grenzzaun. Familien, die seit Jahrzehnten getrennt sind können sich im trockenen Flussbett des Rio Bravo begegnen. Dann schließt sich der Zaun wieder und trennt die Menschen erneut. Am Anfang dieser Produktion stand eine siebenwöchige Reise nach Mexiko, um dieser menschliche Tragödie mitten in der Wüste zu begegnen und sie in ein Theaterstück zu verwandeln. Dann kam Corona und das Ende aller Pläne. Geblieben ist das Motiv der 3 min und die Frage, was sich in diesem Kurzen Moment erzählen lässt. Wir haben uns auf eine neue, eine Gedanken-Reise begeben und uns gefragt, was Migration, Grenze, Flucht, Rassismus und unser gesellschaftliches „Wir“ für uns bedeutet, als weißes, privilegiertes, aufgehobenes Künstler*innen – Team.

Ein Theaterstück der Compagnie Nik ab 14 Jahren

Neuer Versuch: Premiere am 15.04.2021 im PATHOS

Regie: Dominik Wilgenbus

Spiel: Niels Klaunick, Lydia Starkulla