Spieler

nach F. M. Dostojewski

«Morgen, morgen nimmt alles ein Ende.» – In «Spieler» verbindet Christiane Pohle zwei Romane des russischen Schriftstellers Fjodor M. Dostojewski. Die von der Bundeskulturstiftung geförderte Koproduktion mit dem Theater Basel versammelt Figuren, die bereit sind, beim Spiel alles zu riskieren: ihren Besitz, ihre Existenz und ihre Würde.

Eine autobiografische Episode ungehemmter Spielsucht verarbeitete der russische Autor in seinem frühen Werk «Der Spieler». Er versammelt Figuren am Spieltisch, die bereit sind, beim Roulette einfach alles aufs Spiel zu setzen, ihren Besitz, ihre bourgeoise Existenz und ihre Würde. Alexej, die Hauptfigur, verliert so schliesslich nicht nur seine grosse Liebe, sondern auch seine Träume und seine Selbstbestimmtheit.

Im zweiten Teil des Projekts spinnt die Regisseurin die Schicksale der Casinogesellschaft anhand von Dostojewskis späten Roman «Ein grüner Junge» weiter. Als Vater begegnet hier der Spieler Alexej aus dem ersten Teil nach langer Zeit seinem Sohn Arkadij wieder. Seine Lebensbeichte enthält mehr als ein Bekenntnis zur Schuld und die Bitte nach Vergebung. Er erschliesst Arkadij, der einer jugendlich naiven Idee von einer grossen Karriere nachhängt, eine völlig andere Welt voller Widersprüchlichkeit und utopischem Potential.

Mit: Carina Braunschmidt, Cora Frost, Philipp Haagen, Marie Jung, Pascal Lalo, Andreas Patton, Jörg Schröder, Rainer Süßmilch, Jörg Witte. Regie: Christiane Pohle. Künstlerische Mitarbeit: Angelika Fink. Bühne: Duri Bischoff. Kostüm: Sara Kittelmann. Dramaturgie: Malte Ubenauf, Martina Grohmann. Produktion: Franz Meiller, Katrin Dollinger. Presse: Claudia Illi. Grafik: Kai Schmidt. Fotos: Franz Meiller

Eine Koproduktion von PATHOS München und Theater Basel. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Pro Helvetia und dem Bezirk Oberbayern. Medienpartner: www.kultmuenchen.de

Tickets unter www.muenchenticket.de

Kartenreservierungen am PATHOS münchen nehmen wir bis 15.00 Uhr am Vorstellungstag entgegen.

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