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RAMPENLICHTER // COMFORTZONE & DER ALLICE EFFECT & UGLY D
Tanz- und Theaterproduktionen mit und von Kindern und Jugendlichen

Stück für Stück –Ein Abend. Eine Bühne. Drei Aufführungen

1. JUTAC – JungerTanz Aachen, Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V. in Kooperation mit Tanzkultur und dem Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen (NRW)

COMFORTZONE
Tanztheater/Tanzperformance, Dauer: ca.30 Min.

Chillen oder loslegen? Raus in die Welt oder lieber doch in vertrauter Umgebung bleiben? Altes wiederholen, oder weiter bewegen? Müssen oder wollen? – Rund um diese Themen und ihre Alltagsbezüge dreht sich das aktuelle Stück, das die Kinder und Jugendlichen gemeinsam entwickelt haben.

Projektbeschreibung: Probenbeginn für comfortzone war Anfang 2015. In mehrstündigen Intensivproben am Wochenende und in den Ferien wird abwechselnd  in den Räumen der Volkshochschule Aachen sowie im AKuT e.V./theater 99 in Aachen geprobt. In Abständen wird für Videoproben zusätzlich das space (Bühne) des Ludwig Forums genutzt. Neben den reinen Proben, schnuppert die Gruppe in andere künstlerische Bereiche hinein: Workshops im Tonstudio, in Freerunning, Parkour oder Klettern, stehen auf dem Programm.

 

BETEILIGTE

Regie, Choreographie: Yvonne Eibig, Fatima Niza // Video, Projektion: Kai Gussek // Kostüme: das Ensemble // Ton: Kai Volkmann // Maske, Requisiten: Naza Koncos, Sandra Müller

 

Danach:

 

2. Jugendcompany CeWe 24 der Tanztangente Berlin

DER ALICE EFFEKT
Tanz, Dauer: ca. 30 Min.

... Aus diesem Grund entsteht ein Chaos, bis Alice letztlich klein genug ist und ins Wunderland, welches vor Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt, hineingehen kann ...
Ausgehend von der Geschichte Alice im Wunderland setzen sich die Jugendlichen mit den Absurditäten, Paradoxa, Ängsten, Träumen und Albträumen ihres Lebens auseinander und bringen diese in tänzerischer Form auf die Bühne.
Größer werden, klein bleiben, neue Wege finden. Der Begriff „Zeit“ definiert sich ganz neu. Wer bin ich - bin ich noch Kind, schon erwachsen, irgendwie dazwischen, was bedeutet das alles?
Das Kinderspielzimmer gerät in Bewegung, Spielzeug fängt an zu tanzen, fliegt durcheinander, wird entfremdet. Noch mit Puppen spielen? Voll peinlich.
Was ist wirklich wichtig, warum verhalte ich mich so wie ich es tue, wer erwartet was von mir? Die Jugendlichen beobachten und sind gleichzeitig selbst beteiligt. Sie suchen Vorbilder und bilden ihre eigenen Vorstellungen vom Leben aus.
All diese Themen und Fragestellungen sind Inhalt des Tanzstücks „Der Alice Effekt“.

Projektbeschreibung: Im November 2014 hat der Probenprozess für das Stück „Der Alice Effekt“ begonnen. Die Jugendlichen treffen sich einmal wöchentlich für zwei Stunden in der TanzTangente zum gemeinsamen Tanzen, Improvisieren, Forschen. Aus einer Mischung von vorgegebenem Schrittmaterial und Improvisation entwickelten Nadja Raszewski und Camilla Przystawski gemeinsam mit den Jugendlichen die Choreografie.

 

BETEILIGTE

Künstlerische Leitung: Nadja Raszewski // Choreografische Assistenz: Camilla Przystawski // Kostüm und Bühnenbild: Birgit Strasser // Video: Johannes Schuchardt // Musikalische Komposition Jeele Johannsen

 

Danach:

 

3. Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München (Bayern)

UGLY D.
Ein Tanzstück über Ausgrenzungen und Mut - über hässliche Entlein und zukünftige Schwäne, Dauer ca. 15 Min.

Es ist für jeden eine Freude sich tanzende Körper anzusehen. All die Arbeit, die Anstrengung und Disziplin bleiben unerkannt im Moment einer federleichten Aufführung, in der Tänzer anmutig die Bühne zum Leben erwecken. Doch trotz der Anerkennung für diese Kunstform und medialer Präsenz durch z.B. "West Side Story" und "Billy Elliot" ist das Tanzen noch immer gesellschaftlich stigmatisiert und gerade Kinder und Jugendliche sind oft täglichen Schikanen ausgesetzt.
Ugly D. zeigt die Einsamkeit, die Erniedrigung und den ständig scheiternden Versuch doch noch Annäherung und Zugehörigkeit zu Gleichaltrigen zu erreichen. Ohne Lösungen aufzuzeigen, soll der Blick auf diesen speziellen Aspekt des Mobbings gelenkt werden, den jeder Ballettschüler aus eigener Erfahrung kennt. Durch das Teilen eigener Erfahrungen mit und unter Jugendlichen soll die Kommunikation angeregt und so zum Mittel gegen die Isolation Einzelner werden.
Projektbeschreibung: Das Thema Mobbing von junge, männliche Balletttänzern entwickelte sich aus einigen Gesprächen zwischen dem Tänzer David Russo und jungen Tänzern zwischen 9-11 Jahren, der Ballett Akademie HMTM München. Durch den Austausch wurde deutlich, dass dies eine präsente Problematik ist, welche einer Auseinandersetzung bedarf. Auf Grundlage der Gespräche, erarbeitet David Russo ein Stück zu diesem Thema.
Im Dezember 2014 wurde die Inszenierung im Rahmen der jährlich stattfindenden Schulaufführung in den Räumen der Reaktorhalle mit großer Resonanz gezeigt.

 

BETEILIGTE
Konzept, Choreographie, Licht: David N. Russo // Musik: Mathias Lachenmayr

INFORMATIONEN ZUM FESTIVAL

Das Festival Rampenlichter präsentiert 2015 in der Zeit vom 24. Juni bis 05. Juli zum achten Mal Tanz- und Theaterproduktionen mit und von Kindern und Jugendlichen, die in unterschiedlichsten Projektkontexten entstehen. Das Besondere an Rampenlichter als einem der großen Münchner Festivals ist, dass es Kinder und Jugendliche aus allen sozialen und kulturellen Lebenslagen im Alter von 6-27 Jahren als Kunstschaffende in einem gemeinsamen künstlerischen Schaffensort integriert und sich alle Aufführungen an Zuschauer aller Altersgruppen richten.
Rampenlichter liegt die Idee zu Grunde, dass Tanz- und Theaterproduktionen von und mit Kindern und Jugendlichen einen hohen künstlerischen Eigenwert haben und dass es einen Raum braucht, in dem das künstlerische Schaffen von Kindern und Jugendlichen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Rampenlichter schafft eine Präsentations- und Austauschplattform für die ungemeine Vielfalt und Unterschiedlichkeit von B├╝hnenproduktionen mit Kindern- und Jugendlichen.
Rampenlichter wird seit acht Jahren in Zusammenarbeit mit PATHOS München durchgeführt.

 

KOOPERATION

Das Fachforum ArtExchange wird in Kooperation mit dem Kulturreferat München/Musenkuss – Kulturelle Bildung für München und dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung durchgeführt.

 

FÖRDERUNG

Das Festival wird unterstützt und gefördert von: Kulturreferat München, Sozialreferat/Stadtjugendamt/Jugendkulturwerk München sowie verschiedenen Stiftungen

PROGRAMMDETAILS

Programm├╝bersicht Rampenlichter 2015.pdf

 

TICKETS

Einzelticket ab 5 €, Familienticket ab 10 €, 5er Ticket ab 35 €
Tickets unter: www.rampenlichter.com/tickets oder 089-52300694

VORSTELLUNG
Sa. 27.06.2015, 19:00 Uhr

FOTO

©Daniela Grosset