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vonderfreundschaft_denken23.odt
Ein Projekt von Philine Velhagen und Barbara te Kock

Ein offenes Dokument als Basis. Jede schreibt, an was sie sich erinnert. Es gibt Schnittmengen und Widersprüche. Dürfen wir von uns erzählen? Von der Freundschaft? Kann das Kunst werden? Riskieren wir erneut die Freundschaft? Ist es nicht zynisch angesichts der Ereignisse in der Welt von unserem kleinen Leben und Problemen zu erzählen? Wir wissen es nicht. Aber das ist, was wir haben. Alltag: intim, zerbrechlich, langweilig, kompliziert, detailliert. Luhmann sagt, „nur der hochindividuelle Zugang zu einem Thema ist repräsentativ in einer hochindividualisierten Welt". Zwanzig Jahre nach ihrem Kennenlernen, zwölf Jahre nach dem Beginn der gemeinsamen Theaterarbeit, vier Jahre nach dem Bruch der Freundschaft und dem Abbruch der gemeinsamen Arbeit, drei Jahre nach dem Wiederfinden der Freundschaft, wollen Barbara te Kock und Philine Velhagen eine Bestandsaufnahme wagen: Was wollen und können sie auf der Bühne erzählen? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Realität und Kunst? Wie steht es um die Freundschaft? Wann wird Realität Kunst?

In dem Pathostransporttheaterformat der ersten Stunde - der 5-Tagesproduktion, das auch das Format der ersten gemeinsamen Arbeit von velhagen/ te kock am Pathos war ("Warum man im Kino weint und im Theater nicht", Spielart 2004) - versuchen Barbara te Kock und Philine Velhagen wie schon in vergangenen Arbeiten das Verhältnis zwischen Privaten und Öffentlichen auszuloten, und machen dabei nicht halt vor ihrer eigenen Geschichte und deren Kunstwerdung.

BETEILIGTE

Von und mit Barbara te Kock und Philine Velhagen / Bühne und Kostüm: Dorothée von Rosenberg / Mit: Susanne Schroeder, Angelika Krautzberger / Eine Produktion von PATHOS München

VORSTELLUNGEN
Do. 19.03.2015, 20:30 Uhr
Fr. 20.03.2015, 20:30 Uhr
Sa. 21.03.2015, 20:30 Uhr
So. 22.03.2015, 20:30 Uhr

FOTO

© Philine Velhagen und Barbara te Kock