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Fast ein bisschen Frühling
Fräulein Freundlich

Der Schriftsteller Alex Capus hat die Geschichte der Bankräuber und Mörder Kurt Sandweg und Waldemar Velte aufgeschrieben, die 1933/34 den Seeweg von Wuppertal nach Indien suchten, um ihr Glück zu finden, nur bis Basel kamen, sich dort in die Schallplattenverkäuferin Dorly Schupp verliebten und jeden Tag eine Tango-Platte kauften. Velte und Sandweg fliehen aus einem Land, das ihnen keine Perspektive gibt. Capus‘ Roman wird fragmentarisch verhandelt. Puppenspiel, Musik, Film und Schauspiel haben jeweils eigene Perspektiven und erzählen ohne Anspruch auf Vollständigkeit diese Geschichte voller Gewalt und unterdrückter Liebe. Gewalt ist Teil unserer Geschichte. Wir können vielleicht erst jetzt über sie reden. Sie steckt in unseren Körpern, unserer Syntax, in unseren Umgangsformen. Und über die
Liebe, die wir nicht oder trotz allem bekommen haben. Die irgendwie spürbar ist.

BESETZUNG

Von und mit Fräulein Freundlich // Schauspiel: Tanya Häringer // Musik: Dominik Obalski // Puppenspiel: Peter Lutz // Video: Malte Kreutzfeldt // Regie: Jörg Witte // Assistenz: Leonie Thies // Laura Martegani/RAT&TAt Kulturbüro // Technik: Goran Budimir

 

Eine Produktion von „Fräulein Freundlich“, gefördert von der Kulturstiftung Erlangen, der Kulturförderung Erlangen, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München; mit freundlicher Unterstützung des Instituts für Theater-und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Internationalen Figurentheater-Festival Erlangen und PATHOS München.

VORSTELLUNGEN
Di. 27.01.2015, 20:30 Uhr
Mi. 28.01.2015, 20:30 Uhr
Do. 29.01.2015, 20:30 Uhr

FOTO

© Malte Kreutzfeldt