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Phone Home
Ein tri-nationales Theaterprojekt

Wann hast du zuletzt nach Hause telefoniert? Wie bleiben wir in Kontakt? Wie können wir zusammen sein, wenn das, was uns verbinden sollte, uns trennt?

 

PHONE HOME ist ein europäisch vernetztes Theaterprojekt, das gleichzeitig in London, Athen und München stattfindet. Basierend auf einem künstlerischen Workshop- und Rechercheprojekt in den drei europäischen Städten haben die drei Theater PATHOS München, Upstart Theatre (London) und Highway Productions (Athen) gemeinsam eine Performance entwickelt, die gleichzeitig auf den jeweiligen Bühnen gezeigt wird und durch Videoschaltungen miteinander verbunden ist.

 

Menschen, die ihr Zuhause verlassen, um ein neues Zuhause zu finden, stehen im Mittelpunkt eines Mosaiks von Geschichten, das auf völlig neuartige Weise drei Länder, drei Perspektiven und drei Theatersprachen vernetzt. Durch die Übertragungen auf der Bühne öffnet PHONE HOME die Tür zu anderen Welten und erzählt von Heimat, Fremde und dem verzweifelten Versuch, die Verbindung über das Medium aufrecht zu erhalten.

 

BETEILIGTE

Idee, Entwicklung, Regie / Idea, Development, Direction: Michael Sommer // Text: Yannis Kalavrianos, Eri Kyrgia, Tom Mansfield, Zodwa Nyoni, Michael Sommer, Nora Schüssler // Dramaturgie / Dramaturgy: Nora Schüssler // Bühnenbild - Video / Set and Video Design: Katrin Petroschkat // Kostüme - Bewegungsregie / Costume Design - Movement Director: Antonia Pütz // Technischer Leiter / Technical Director: Michael Bischoff // Produktion / Producer: Katja Kettner, Clara Holzheimer // Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / PR agent: Claudia Illi // Regieassistenz / Assistant Director: Clara Holzheimer //  Hospitanz - Übertitelinspizienz / Intern - Surtitle Operator: Giordana Marsilio


Ein gemeinsames Projekt von PATHOS München, Highway Productions (Athen) und Upstart Theatre (London). Gefördert von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Creative Europe, mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

PRESSESTIMMEN

 

Wenn sich die europäischen Theatermacher live zusammenschalten, um beruhigende Lügen zwischen einem jugendlichen Geflüchteten und seiner Mutter auszutauschen, werden dafür die Möbelattrappen benutzt; wie die deutsche Seite überhaupt eine Spielart pflegt, die auf Naturalismus und Perfektion pfeift. Hier wäre es interessant, einen eingehenden Blick auf die Vorstellungen der Briten und Griechen zu erhaschen, die eine andere Ästhetik pflegen. [...] Überdies gibt es ein Münchner Brainstorming über den Heimatbegriff und eine durch die Tücken der Übertragungswege aus dem Rhythmus gebrachte Fernbeziehung unter modernen Berufsnomaden. Es ist sympathisch, dass das vom Creative Europe Programm der Europäischen Kommission geförderte Projekt seine Recherchen auch auf die Bereiche ausdehnt, in denen jeder mitreden kann.

Süddeutsche Zeitung, 20. Oktober 2016, Sabine Leucht

 

„Gnadenloser Egoismus, wobei die Weltgemeinschaft doch zusammenhalten sollte. Zumindest die Künstler zeigen sich im Spiel solidarisch und nutzen die Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation, um das Dilemma des vernetzten Menschen zu zeigen. [...] Das Internet sorgt für Gefühle der Entfremdung, die womöglich denen der Flüchtlinge ähneln. Die Performance versucht sich an die Annäherung an das Leid, das die Entwurzelten erleben, präsentiert die Ergebnisse gemeinsamer Recherchen und lässt die Performer in diverse Rollen schlüpfen, auch die von Beamten, die bei der Abschiebung von Geflüchteten helfen. Irritierende Szenen der Gewalt mischen sich mit Gedanken über Heimat in einer globalisierten Welt.“

Münchner Abendzeitung, 21. Oktober 2016, Michael Stadler

TICKETS
17€ / erm. 10€
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VORSTELLUNGEN
Mi. 19.10.2016, 20:00 Uhr
Do. 20.10.2016, 20:00 Uhr
Fr. 21.10.2016, 20:00 Uhr
Sa. 22.10.2016, 20:00 Uhr
So. 23.10.2016, 20:00 Uhr
Mi. 26.10.2016, 20:00 Uhr
Do. 27.10.2016, 20:00 Uhr
Fr. 28.10.2016, 20:00 Uhr
Sa. 29.10.2016, 20:00 Uhr
So. 30.10.2016, 20:00 Uhr

FOTO
© Pathos