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Schwenk, Isabel

Performerin | Theaterpädagogin, geboren 1988, seit 2013 studiert sie den Master Inszenierung der Künste und der Medien in Hildesheim mit dem Schwerpunkt Theater. Von 2011 bis 2014 war Isabel Künstlerische Leitung der Laientheatergruppe Türkisch-Deutsches Theater (für „Das Grundgesetz sehr sehr frei nach…“ amarena-Innovationsförderung vom BDAT, 2012). Sie gibt theaterpraktische Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (u.a. theaterfabrik; Landesbühne Nord, Wilhelmshaven). Regelmäßig arbeitet sie als Performerin für das Syndikat Gefährliche Liebschaften (u.a. freifeld-Festival, Oldenburg, 2014). Sie ist Teil des duos christians schwenk.
Auswahl bisheriger künstlerischer Arbeiten: „Salome“ (Hildesheim, 2012); „Fort Yuma“ (treibstoff-Festival, Basel, 2013); „Der Dämon in uns sehr sehr frei nach...“ (2012), “Das Grundgesetz sehr sehr frei nach…” (2013) und “Der Durchschnittsdeutsche sehr sehr frei nach…“ (2014) mit dem Türkisch-Deutschen Theater, Hildesheim; "J.U.D.I.T.H." (Jurypreis des 100°-Festivals 2015 in Berlin, eingeladen zum körber-Studio 2015 Junge Regie).


Marja Christians und Isabel Schwenk beschäftigen sich mit Formen der performativen Darstellung von struktureller Gewalt am weiblichen* Körper mit Mitteln der Komik. In performativen Szenarien hinterfragen sie permanent ihre eigene Position und suchen nach sozialen und politischen Verantwortung(en) als junge, weiße und privilegierte Theatermacherinnen.
Die Körper der Performerinnen sind konkretes Anschauungsmaterial und Scharnier zwischen Struktur und Subjekt, zwischen Bühnen- und Publikumsraum sowie Repräsentation und Projektionsfläche in einem.
Durch das Abarbeiten am und das Umformen des eigenen Körpers bis zur Entkörperlichung hinterfragen sie gängige Konventionen und schaffen neue Körperbilder. Sie können allerhand kuriose Dinge mit ihren Körpern anstellen.

Weitere Informationen finden Sie unter: