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Die Bairishe Geisha

"a very special feminine deep esthetic plastic poetic and biographic commitment"

Die Bairische Geisha ist ein spartenübergreifendes Langzeitprojekt von Judith Huber und Eva Löbau, mit der Zielsetzung, Die Bairishe Geisha als urbane Mythengestalt im kollektiven Gedächtnis zu verankern.
Die Bairishe Geisha ist nur zum Teil eine Bühnenfigur, sondern vor allem Denk- und Vorstellungsraum für universal-theatrale Ereignisse, die ihr Material aus dem persönlichen Zugriff auf lokale und internationale Phänomene gewinnen.
Die Theaterperformances der Bairishen Geisha sind anarchisch und kunstvoll, explizit und poetisch. Das Ensemble erfindet Vexierspiele aus theatralen Behauptungen und persönlichen Erfahrungen und erkundet in seinen Stücken die Grenzen zwischen künstlerischem Experiment und radikaler Unterhaltung. Das Ensemble besetzt oft ungewöhnliche, nicht dem Theater zugehörige Räume und sucht neue Formen der Beziehung zwischen den Künstlerinnen, ihrem Spiel und ihren Gästen.

Die Bairishe Geisha trat als erstes durch das 1998 begonnene Literaturprojekt »Geisha Mail« in Erscheinung. 2000 entstand die erste Performance »Mein Gastspiel« im deutsch japanischen Kunstsalon Ohm. Seither entwickelt das Ensemble in verschiedenen Besetzungen Theaterperformances, mit denen es u.a. an den Münchener Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, auf Kampnagel Hamburg und in Berlin am HAU und am theaterdiscounter gastierte. Die Arbeit der Bairishen Geisha wurde mit dem AZ-Stern des Jahres 2005 ausgezeichnet. Im gleichen Jahr machte sie als dreiköpfige Belinda in der “Dido” bei den “Opernfestspiele+” Furore, und begeisterte während des SpielArt-Festivals 2005 mit ihrer allnächtlichen “Einkehr im Schrein”. Mit der Produktion “Mein München” war sie 2007 zum Festival Impulse, mit “Matsch” 2009 zum Theaterfestival SPIELART und mit „DAS ZIMMER DER VERLORENEN BEDEUTUNG“ und „PS: UND ICH WEINE WENN ICH WILL“ 2010 und 2012 zum RODEO Festival eingeladen. 2014 entstand die Produktion „Recherchen im Reich der Sinne“ in Koproduktion mit dem Staatstheater Darmstadt und der Mathildenhöhe.


BIOGRAPHIEN

Judith Huber
absolvierte eine Musicalausbildung an der Stage School of Dance and Drama und studierte anschließend vier Semester an der Schule für Schauspiel in Hamburg.
Nach einem festen Engagement in Nürnberg und Gastengagements u.a. in Berlin, München und Hamburg gründete sie in Hamburg mit der Regisseurin
Christiane Pohle und den Schauspielerinnen Katja Hensel und Barbara Wurster
das Ensemble Laborlavache, mit dem sie eigene Stücke produzierte. Mit der Produktion „sitzen in hamburg“ war sie Preisträgerin des Impulse Festivals für freies Theater.
Seit zehn Jahren lebt Judith Huber als freischaffende Schauspielerin in München. Hier gründete sie 1998 zusammen mit der Musikerin Marianne Kirch und der Schauspielerin Eva Löbau die Performance Gruppe Die Bairishe Geisha.
Judith Huber arbeitet in München als Schauspielerin und Performerin u.a. am PATHOSs transport theater, am Tams Theater, am Münchner Volkstheater, bei den Münchner “Opernfestspiele+“ und beim SpielArt-Festival.


Eva Löbau
Schauspielerin, ausgebildet am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Gründungsmitglied der Theatergruppe Die Bairishe Geisha, mit der sie seit 14 Jahren im Kollektiv Stücke konzipiert und aufführt. Eva Löbau hatte Gast-Engagaments am Schauspiel Hannover, Stadttheater Basel und am TiF in Dresden. Freiberuflich arbeitet sie u. a. auf Kampnagel in Hamburg, im Ballhaus Ost, den Sophiensaelen und oft am HAU in Berlin, wo sie z. B. 2008 in zwei Stücken von Rainald Goetz mitspielte: „Jeff Koons“ inszeniert von Angela Richter und „Festung“, Regie: Patrick Wengenroth. Ihre letzten Produktionen am HAU waren 2011 „Das Grundgesetz“, ein Projekt von Boris Nikitin, 2012 Rainald Goetzs Monolog „Katarakt“, Regie: Patrick Wengenroth und 2013 „Nietzsche contra Wagner“ von Santiago Blaum. Ihre letzten Produktionen an den sophiensaelen waren 2012 „Das Kapital der Tränen“ von Vanessa Stern und 2014 „Die Geschichte vom Soldaten Elik“ von Santiago Blaum. Eva Löbau spielt in Film- und Fernsehproduktionen, u. a.: „Der Wald vor lauter Bäumen“ von Maren Ade, „Knallhart“ von Detlev Buck und „Hotel Very Welcome“ von Sonja Heiss. Sie ist neben Sascha Hehen Protagonistin der ZDF-Serie „Lerchenberg“. 2011 verbrachte Eva Löbau als Stipendiatin der Kulturstiftung der Länder zwei Monate in Rom. Sie lebt in Berlin und hat ein Büro in München.


Vivien Mahler
Jahrgang 1972, wohnhaft in Hamburg, arbeitet seit 1998 als freie Schauspielerin. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie  z. B. Ute Rauwald, Angela Richter und Friederike Heller führte sie in verschiedene Städte. So arbeitete sie u.a. am  Thalia Theater Hamburg, an den Schauspielhäusern in Graz, Wien, Köln, Dresden und  auf der Ruhrtriennale  in Essen.  2001 entwickelte sie zusammen mit Patrick Wengenroth das Theater Label „ Planet Porno“ und spielte  unter der Regie Wengenroths in zahlreichen Inszenierungen am HAU Berlin unter der Leitung von Matthias Lilienthal. 2012 stand sie gemeinsam mit Eva Löbau für verschiedene Produktionen vor der Kamera.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Weitere Informationen zur Bairishen Geisha finden Sie unter: www.diebairishegeisha.de