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BLASIUS, Sebastian

SEBASTIAN BLASIUS ist Regisseur, Choreograph und Theaterwissenschaftler. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und realisiert seit 2009 Projekte an der Schnittstelle von Schauspiel, Tanz, bildender und akustischer Kunst, die bundesweit und international Aufmerksamkeit erfahren. Leitmotivisch befasst er sich Themen wie Identität, kulturellem Erbe, dem Verhältnis zwischen Zuschauern und Ausführenden und dem Handlungscharakter von Kunst. Seine Arbeit begreift er beständig als Forschung, in der verschiedene künstlerische, theoretische und politische Strategien in einen Dialog miteinander gebracht werden.
In einer Reihe von Inszenierungen an der Grenze von Tanz und Schauspiel griff Sebastian Blasius auf frühere ikonographische Aufführungen zurück, um diese zunächst zu rekonstruieren und dann mit eigenen Fragestellungen zu überschreiben. Seit 2014 arbeitet er verstärkt an installativen Performances, darunter auch im Galerie- und Museumskontext. Er unterrichtet an künstlerischen Hochschulen im Bereich Schauspiel und Tanz. Das Fachmagazin ‚Theater der Zeit‘ nannte Sebastian Blasius „eine wichtige Stimme in der aktuellen Theaterlandschaft“.

In München waren bislang folgende Produktionen von Sebastian Blasius zu sehen: »Present Continous Past(s)« (2011 im i-camp), »Appropriation. Parasiten. Krapp’s Last Tape« (2009-10 im i-camp), »Woyzeck überschreiben« (2012 im i-Camp), »Erasing Café M« (2013 im i-camp), »Verhaltet euch ruhig« (2014 im Rahmen von RODEO im Studio der Muffathalle), »Mobile« (September 2015 im i-camp) und »Chimaira« (2016 im Muffatwerk München).

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