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Fictional state – Trilogie des Zusammenlebens Vol. 3
Ein Projekt von Franz von Strolchen

Seit Erklärung ihrer Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien im Jahre 1991 liegt die Republik Mazedonien in einem Namensstreit mit dem Nachbarn Griechenland, welches um seine territorialen Ansprüche auf die griechische Region Makedonien fürchtet. Um dem multinationalen Staat auf anderer Ebene eine gemeinsame Identität aufzuerlegen, begann die mazedonische Regierung 2010 mit der flächendeckenden Errichtung monumental-kitschiger Denkmäler, was das Gefühl der Unwirklichkeit nur noch verstärkte. Gemeinsam mit drei jungen mazedonischen Performern und dem Berliner Techno-Produzenten Lars Stöwe erklärt der Regisseur Franz von Strolchen diese Form der Fiktion zur Realität und zum Symbol einer neuen Identität. Angelehnt an die Ethnien überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre erzeugt er in „Fictional State“ eine getanzte Utopie, einen fiktiven Raum ohne Grenzen: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

BETEILIGTE

Regie & Konzept: Franz von Strolchen // Textmaterial: Christian Winkler // Musik: Lars Stöwe (Anstam) // Visuals: Simon Janssen // Produktionsleitung & Übersetzung: Erina Bogoeva // Assistenz: Sarah E. Rutzen // Mit: Ivica Dimitrijevic, Natalija Teodosieva, Boban Kuleski // Fotos: Wolfgang Petschnegg und Erina Bogoeva

 

Gefördert vom LAND STEIERMARK KULTUR (Call für grenzüberschreitende Kunst und Kulturprojekte), von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf-Augstein-Stiftung, vom Goethe Institut und Public Room Skopje.

VORSTELLUNG
Fr. 12.02.2016, 22:00 Uhr